Ein verrückter Tag ...

Von einer dichten Schneedecke wurde ich am Morgen begrüsst. :(

Warm angezogen, auf zur Bahn nach Berlin. Heute fand das Gespräch zur weiteren Behandlung statt und mein Mann begleitete mich. Auf der Hälfte der Strecke erhielten wir Reisende die Mitteilung, dass der Zug zurück nach - ich nenne es mal Pusemuckel  - fährt und die Fahrt dort endet. Aufgrund eines Personenschaden auf der Strecke ist die Weiterfahrt nicht möglich. Es werden Ersatzbusse gestellt. Der alte Bahnhof von Pusemuckel steht leer und in unmittelbarem Umfeld kein Kiosk, Bäcker oder ähnliches. Inzwischen ging der Schnee in Schneeregen über und die Netzverbindung ist auch nicht prickelnd. Schnell ging die Information von Reisenden, die mit der Bahn telefonierten, dass ca in 1 1/2 h  Ersatzbusse kommen-  puh mein Termin??????

Ein Taxi aus der unmittelbaren Umgebung schnellstmöglich zu bekommen – aussichtslos, alle ausgebucht. 

Unser Nachbar hat uns super geholfen und die gute Seele Dieter hat uns nach Berlin gefahren. Zeitgleich kam auch der Ersatzbus – also es hat nicht 1 1/2 h gedauert- aber dieser fuhr nur bis zur Bahnstation, die in Richtung Berlin nicht von der Streckensperrung betroffen war.

Der Vorfall war wirklich erst kurz vor unserer Fahrt passiert und dafür kann die DB überhaupt nichts und hat doch für diese Umstände gut reagiert. 

Wir haben unseren Termin pünktlich einhalten können. Nach einem sehr aufklärendem Gespräch habe ich mich für eine Tablettenchemo entschieden. Von Beginn an wusste ich von meiner Ärztin, dass es ein langer Weg wird. Das Gespräch mussten wir erst einmal verarbeiten.

Egal wie hartnäckig mein ungebetener Gast ist, er kennt nicht meine Hartnäckigkeit und den starken Rückhalt meiner Familie, Freunden und Nachbarn.

Kirsten SeifertComment